Mutig, mutig … beschweren erlaubt

Mutig, mutig … beschweren erlaubt

Am Sonntag feierte das Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria Frieden die Einführung des Beschwerdemanagements. Nach einem Prozess von über einem Jahr, wurde in Kooperation mit dem Landeskinderschutzbund ein Beschwerdemanagement erarbeitet und nun offiziell übergeben. Dennis Overhamm, Bereichsleiter, erläuterte die Beschwerdeampel und den Beschwerdeweg, der nun für alle Bereiche der Einrichtung gilt. Schirmherrin Frau Fesenfeld war beigeistert, „was hier geboten wird, habe ich bisher noch nicht erlebt“. So ist auch Peter Huyeng, Stiftungsvorstand und Leiter der Einrchtung stolz was Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende geschaffen haben. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement alle bei der Sache geblieben sind und welche Haltung sich entwickelt hat“, so Huyeng. Overhamm enthüllte mit mutigen Kindern den Beschwerdekasten in Form eines Drachens, der alle Beschwerden annimmt, die dann weiter geleitet werden. Entstanden ist das lebensgroße Kunstwerk in Kooperation mit der Kinderkreativwerkstatt in Essen. Dort tagten u.a. auch die Gruppensprecher. Aber dabei bleibt es nicht, auch ein QR-Code verlinkt direkt mit der entsprechenden Seite im Internet. Peter Huyeng: „Wir sind sehr froh, dass wir eine eigene Nummer gegen Kummer haben, die schon seit Jahren zur Verfügung steht und die nun als erste Beschwerdeanlaufstelle auch diese Aufgabe übernimmt“.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit mutigen Kindern und Jugendlichen. Seien es die Kinder des Tanzworkshops im Haus Maria Frieden oder die Jugendlichen des VSG die auf eindrucksvolle Weise mit Tumbling Mut bewiesen.

Das Beschwerdemanagement beschreibt zunächst den respektvollen gegenseitigen Umgang auf Augenhöhe und die Möglichkeit bei Unzufriedenheiten tätig zu werden. Dabei wird streng einem internen Ablauf gefolgt und mit der externen Beschwerdestelle sichergestellt, dass nichts verloren gehen kann. Vorangegangen waren in den letzten Jahren Themen zu Respekt, wie auch zu Kinderrechten. Mit dem Drachen Kirexx, dem Wächter der Kindrrechte. So auch die Form des Beschwerdekastens. Dennis Overhamm war als Projektleiter rundherum zufrieden mit der Feier zum Recht der Kinder und Jugendlichen.

 

Realschule Leimbacher Straße unterstützt Kinder- und Jugendhilfezentrum

Einen Scheck in Höhe von 510,00 € überreichten stolz Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 aus der Realschule Leimbacher Straße in Wuppertal an die Stiftung Mary Ward, um deren Arbeit zu unterstützen, Kinder und Jugendliche auf einen neuen Lebensweg zu bringen.

Wochenlang hatten die Schüler gebastelt, mit Holz gearbeitet, Taschen genäht, Gestecke hergestellt, um sie auf dem jährlichen Adventsbasar ihrer Schule zu verkaufen. Auch selbst hergestellte Marmelade, gebrannte Mandeln, Pralinen und ein Hexenhaus waren mit im Angebot.

Der Leiter der Stiftung, Herr Peter Huyeng, wurde über eine Stunde lang von den Schülern über seine Stiftung interviewt und freite sich anschließend, dass das gespendete Geld ganz aktuell auch der Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen zugute kommen kann.

Newsletter Netzwerk e. V. 01-13

Ein Netzwerk lebt von seinen vielen Verbindungen, Verbindungen von Mensch zu Mensch.
Wir haben in unserem Netzwerk viel erreicht, aber wir können auch im Interesse der Kinder und Jugendlichen des Haus Maria Frieden noch viel besser machen.
Da ein Netzwerk von seinen Verbindungen lebt, möchte der Vorstand diese Verbindungen verbessern und aktiver gestalten. Dazu wird es zukünftig in unregelmäßig regelmäßigen Abständen diese Newsletter geben. Wir werden über Neuigkeiten, Wünsche, Bedarf an Hilfen und Unterstützungen, allgemeine Dinge des Netzwerkes und des Haus Maria Frieden berichten.
Newsletter 01-13

Wild auf Wald

Kurt Hahn Pokal 2012 im Schwarzwald

Unter dem Motto Hunnen und Vandalen fand der diesjährige Kurt Hahn Pokal im Schwarzwald statt. Besonders zu erwähnen ist, dass der Kurt Hahn Pokal, ein erlebnispädagogischer Wettkampf für Jugendhilfeeinrichtungen aus ganz Deutschland, den deutschen Naturschutzpreis 2011 gewonnen hat. So konnten sich alle anwesenden Teams über tolle Jacken als Sachspende des Outdoorausrüsters Jack Wolfskin freuen. Diese wurden wetterbedingt auch sofort stark strapaziert.

Am Mittwoch, den 16. Mai, reisten wir auf dem Jugendzeltplatz Stöcklewald an. Wir, das sind vier Jugendliche aus der und eine Pädagogin als sogenannter Schutzengel. Auf dem Zeltplatz mussten wir zu unserem großen Erstaunen erst einmal Schnee schaufeln, damit wir unsere Zelte aufstellen konnten. Danach wartete die erste Aufgabe auf uns. Aus mitgebrachten Dingen bastelten wir Instrumente und spielten auf diesen ein frohes Hunnen-Lied.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Fahrrad auf zum Kletterfelsen. 45 Kilometer Fahrrad fahren und 5 Stunden klettern an einem tollen selbst gebauten Klettersteig, ließen uns schon in der zweiten Nacht erschöpft in die Schlafsäcke kriechen.

Doch am nächsten Tag ging es weiter. Auf uns warteten Kooperationsspiele, Bogenschießen und sogar Bäume fällen. Neues Wissen über den Wald konnten wir auch gewinnen.

Samstag stand die große Fahrradtour an. Ausgerüstet mit Karte und Kompass galt es, markierte Wegpunkte zu finden. Zusammen mit der Tour am Donnerstag konnten wir so 3.000 Höhenmeter und 130 Kilometer Radstrecke schaffen. An den Wegpunkten beantworteten wir Fragen und erlegten Wild auf Hunnenart. Sogar ein Floß musste gebaut werden. Erschöpft kamen wir am Nachmittag an unserem Ziel an, einem Platz mitten im Wald, an dem wir uns mittels einer mitgebrachten Plane ein hoffentlich wetterfestes Biwak gebaut hatten. Aber wir hatten Glück, das Wetter hielt und wir verbrachten die Nacht unter dem Sternenhimmel.

Am letzten Tag erwartete uns der finale Duathlon. Nach dem Startpfiff verwandelte sich die spiegelglatte Oberfläche eines Schwimmbades in ein Meer aus Armen und Beinen. 120 Jugendliche absolvierten eine Schwimmstaffel. Als alle Jugendlichen geschwommen waren, schlüpften wir in die Laufklamotten und liefen so schnell wir konnten sechs Kilometer durch den hügeligen Schwarzwald ins Ziel. Geschafft … Wir konnten alle unter die TOP 20 laufen. Sogar der Sieger des Duathlons war aus unserem Team.

Jetzt das Ende. Die Zelte verpackt, die Busse beladen, das letzte Essen der großartigen Lagerküche, unser Hunnenlager abgebaut. Alle wartetn neugierig auf die Siegerehrung. Die Spannung stieg, und endlich: Wir haben den achten Platz gemacht und sind stolz auf unseren Erfolg.

Das ist es, worauf wir uns jedes Jahr freuen. Die Begeisterung, die Leidenschaft und die Leistungen der Kinder und Jugendlichen. Das Zusammenhalten als Team, das Kämpfen, das Gewinnen und auch das Verlieren. Anstrengend war es, aber auch ungemein bereichernd, die Grenzen zu verschieben und Leistungen zu vollbringen, die uns keiner, am allerwenigsten wir uns selbst, zugetraut haben. Wir danken dem Organisationsteam für diese tolle Veranstaltung und freuen uns aufs nächste Jahr.

 

 

 

KURT HAHN POKAL 2013 …… wir kommen!