DAS Neue – HMF Aktuell
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Die Ansprache von Sr. Sabine Adam, Provinzoberin der mitteleuropäischen Provinz der Congregatio Jesu, machte es sehr deutlich. „Wir wollen, dass die gute Arbeit im Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria Frieden auf lange Sicht weiter fortgeführt werden kann!“, so Sr. Sabine Adam CJ. In einem längeren Prozess hat sich der Orden entschieden, dieses Werk unabhängig von der Ordensgemeinschaft in eine kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts auf den weiteren Weg zu geben. Dabei bleibt die Leitung der Gesamteinrichtung in der gleichen Hand. Peter Huyeng, bisheriger Leiter wird nun zudem Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. So soll die in den vergangenen Jahren gute Entwicklung der Einrichtung weiter fortgeführt werden. „Wir haben hier in all unseren Beriechen so gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass ich mit der Leitung und in der Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat eine gute Perspektive sehe“, so Huyeng. Dieser Stiftungsrat ist kompetent und prominent besetzt. So unter anderem mit Herrn Professor Dr. Reinhard Wiesner, einem der Väter des KJHG.
Die Gründungsfeier am 7. Januar 2016 wurde mit zahlreichen Gästen aus Politik, Kirche und Fachverbänden gefeiert. Peter Huyeng begrüßte zuerst die besonderen Ehrengäste und damit die GruppensprecherInnen und die Teamleiter der Angebote. Dies stellte somit die in den Vordergrund, für die und mit denen gearbeitet wird. Landrat Thomas Hendel als auch Bürgermeister Lukrafka nahmen dies mit Humar und ließen es sich nicht nehmen, persönliche Grußworte auszurichten. Die Gesamtleitung hat sowohl von der Tradition als auch in der aktullen Arbeit eine Bedeutung für die Stadt und in der Region.
Dankbar zeigten sich am Ende die Kinder und Jugendlichen sowie auch die Mitarbeitenden für die langjährige Unterstützung und Begleitung der Maria Ward Schwestern. Bei der anschließenden Begegnung konnten Eindrücke aus der Geschichte der Einrichtung gewonnen und Informationen über die aktuelle Arbeit ausgetauscht werden.
Stiftungsrat v. l.: Herr Tobias Terworth (Vorsitzender), Herr Dr. Thomas Swiderek, Herr Prof. Dr. Reinhard Wiesner, Sr. Irene Schrüfer CJ, Frau Birgit Berger, Frau Prof. Dr. Katrin Löhr (Stellvertr. Vorsitzende), Herr Peter Huyeng (Stiftungsvorstand und Leiter der Gesamteinrichtung)
Bunt ist die Einrichtung schon seit einigen Jahren, seit letztem Jahr hat das Kinder- und Jugendhilfezentrum das Thema Flucht auch immer mehr erreicht. So leben in Wohngruppen und im Clearingangebot junge Menschen ohne Eltern, die fliehen mussten. Das Thema ist so nicht nur in den Medien, sondern ganz nach präsent. „In diesem Jahr ist so die Idee, dass sich alle Bereiche mit den zwei Begriffen auseinander setzen. Was sind das für Länder aus denen geflohen wird? Und was heißt Zuhause sein für die, die kommen und die, die hier leben“, so Beate Herbst, Bereichsleiterin.
So startete der Jahresempfang auch direkt mehrsprachig und auch die Schirmherren waren besonders. Neben Herrn Schönmeyer, Stadt Velbert, ist Mustafa B. – selbst Flüchtling – Patron des Jahresthemas. „Die jungen Menschen aus vielen Ländern gehen nicht einfach auf Erlebnistour, sondern sie suchen einen Ort mit besseren Lebensbedingungen und ohne Bedrohung. Wir wollen, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen ein Bild von diesen Ländern machen. Ein Bild von Lebensgewohnheiten, Kultur, Religion, Musik und Essgewohnheiten,“ so Peter Huyeng, Leiter der Einrichtung.
Das Flaggenziehen war dann auch der Auftakt zur Arbeit in diesem Jahr. „Alle Gruppen werden zum Sommerfest am Samstag nach den Sommerferien, ihr Land vorstellen und zum Schauen und landestypischen Essen und Spielen einladen“, so Frau Herbst.
Auch das Thema Zuhause wird in diesem Jahr besondere Beachtung finden. „Wir wissen, dass wir mit diesem Jahresthema ein nicht unumstrittenes Thema aufgreifen. Und wir sagen auch nicht, dass alle Menschen kommen können. Aber wer in Not in Deutschland ankommt, braucht die Idee von einem Zuhause, mindestens auf Zeit“, so Huyeng.
Das Kinder- und Jugendhilfezentrum unterstützt dies mit unterschiedlichen Projekten seit letztem Jahr und auch in 2016.
Am Sonntag feierte das Kinder- und Jugendhilfezentrum Haus Maria Frieden die Einführung des Beschwerdemanagements. Nach einem Prozess von über einem Jahr, wurde in Kooperation mit dem Landeskinderschutzbund ein Beschwerdemanagement erarbeitet und nun offiziell übergeben. Dennis Overhamm, Bereichsleiter, erläuterte die Beschwerdeampel und den Beschwerdeweg, der nun für alle Bereiche der Einrichtung gilt. Schirmherrin Frau Fesenfeld war beigeistert, „was hier geboten wird, habe ich bisher noch nicht erlebt“. So ist auch Peter Huyeng, Stiftungsvorstand und Leiter der Einrchtung stolz was Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende geschaffen haben. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement alle bei der Sache geblieben sind und welche Haltung sich entwickelt hat“, so Huyeng. Overhamm enthüllte mit mutigen Kindern den Beschwerdekasten in Form eines Drachens, der alle Beschwerden annimmt, die dann weiter geleitet werden. Entstanden ist das lebensgroße Kunstwerk in Kooperation mit der Kinderkreativwerkstatt in Essen. Dort tagten u.a. auch die Gruppensprecher. Aber dabei bleibt es nicht, auch ein QR-Code verlinkt direkt mit der entsprechenden Seite im Internet. Peter Huyeng: „Wir sind sehr froh, dass wir eine eigene Nummer gegen Kummer haben, die schon seit Jahren zur Verfügung steht und die nun als erste Beschwerdeanlaufstelle auch diese Aufgabe übernimmt“.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit mutigen Kindern und Jugendlichen. Seien es die Kinder des Tanzworkshops im Haus Maria Frieden oder die Jugendlichen des VSG die auf eindrucksvolle Weise mit Tumbling Mut bewiesen.
Das Beschwerdemanagement beschreibt zunächst den respektvollen gegenseitigen Umgang auf Augenhöhe und die Möglichkeit bei Unzufriedenheiten tätig zu werden. Dabei wird streng einem internen Ablauf gefolgt und mit der externen Beschwerdestelle sichergestellt, dass nichts verloren gehen kann. Vorangegangen waren in den letzten Jahren Themen zu Respekt, wie auch zu Kinderrechten. Mit dem Drachen Kirexx, dem Wächter der Kindrrechte. So auch die Form des Beschwerdekastens. Dennis Overhamm war als Projektleiter rundherum zufrieden mit der Feier zum Recht der Kinder und Jugendlichen.
Einen Scheck in Höhe von 510,00 € überreichten stolz Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 aus der Realschule Leimbacher Straße in Wuppertal an die Stiftung Mary Ward, um deren Arbeit zu unterstützen, Kinder und Jugendliche auf einen neuen Lebensweg zu bringen.
Wochenlang hatten die Schüler gebastelt, mit Holz gearbeitet, Taschen genäht, Gestecke hergestellt, um sie auf dem jährlichen Adventsbasar ihrer Schule zu verkaufen. Auch selbst hergestellte Marmelade, gebrannte Mandeln, Pralinen und ein Hexenhaus waren mit im Angebot.
Der Leiter der Stiftung, Herr Peter Huyeng, wurde über eine Stunde lang von den Schülern über seine Stiftung interviewt und freite sich anschließend, dass das gespendete Geld ganz aktuell auch der Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen zugute kommen kann.
Ein Netzwerk lebt von seinen vielen Verbindungen, Verbindungen von Mensch zu Mensch.
Wir haben in unserem Netzwerk viel erreicht, aber wir können auch im Interesse der Kinder und Jugendlichen des Haus Maria Frieden noch viel besser machen.
Da ein Netzwerk von seinen Verbindungen lebt, möchte der Vorstand diese Verbindungen verbessern und aktiver gestalten. Dazu wird es zukünftig in unregelmäßig regelmäßigen Abständen diese Newsletter geben. Wir werden über Neuigkeiten, Wünsche, Bedarf an Hilfen und Unterstützungen, allgemeine Dinge des Netzwerkes und des Haus Maria Frieden berichten.
Newsletter 01-13