Presse – 70 Jahre Kinder und Jugendhilfe in Langenberg

Von wegen „in die Jahre gekommen!“ – 70 Jahre Kinder- und Jugendhilfe in Langenberg

Unsere Arbeit im Kinderheim am Bökenbusch bietet Kindern und Jugendlichen seit nun mehr 70 Jahren ein Zuhause auf Zeit. Wir blicken dankbar auf diese Jahre zurück. Anfangs nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Unterkunft für Kriegswaisen. Heute ist es eine moderne Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe mit bedarfsgerechtem Angebot.

Aber lesen Sie selbst…

 

SuperTipp„70 Jahre Kinderheim“

Stadtanzeiger Niederberg „Gemeinsame Wege gehen“

WAZ Langenberg„Kinderheim feiert Geburtstag“

Presseartikel – Jahresempfang 2018

WAZ 22.01.2018, von Thomas Hoeveler

Ein Netzwerk für die Kinder

Langenberg. Zu ihrem Jahresempfang hat die Mary Ward Stiftung, die Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien anbietet, am gestrigen Sonntag Freunde und Unterstützer eingeladen.

Momentan stellt sich mehr denn je die Frage: Woran glaubst Du? Diese tiefgreifende Frage ist schon mehr als ein bloßes Motto, das sich die Mary Ward Stiftung für dieses Jahr Gestellt hat. Denn die Antwort ist ein wesentlicher Eckpunkt für unser aller Orientierung, unsere Geisteshaltung und unsere tätige Beziehung zur Umwelt und zu den Mitmenschen. In unruhigen Zeiten ist der Mensch anfällig für schnelle Antworten.

Facettenreiche Thematik

Glücklicherweise findet man im Team Mary Ward Stiftung das gute Beispiel von konstruktiver und empathischer Auseinandersetzung mit schwierigen und sehr persönlichen Themen vor. Und das ganz ohne den geringsten ….

Weiterlesen… WAZ-Velbert-Heiligenhaus 22.01.18

 

Karl-Heinz-Frenzen-Stiftung ermöglicht Gokarts

Karl-Heinz-Frenzen-Stiftung ermöglicht Gokarts

Die Kinder aus den Wohngruppen machten großen Augen, dass dieser Traum wahr wurde. Am 25.09.17 konnten sechs Gruppen ihre neuen großen Gokarts in Empfang nehmen. Bewegung ist wichtig und mit dieser neuen Möglichkeit auch für ältere sehr interessant. Die Stiftung Mary Ward, ehemals Haus Maria Frieden, freut sich sehr, die Gruppen mit Unterstützung der Karl-Heinz-Frenzen-Stiftung so ausstatten zu können.

„Nun braucht es noch einige Fahr- und Sicherheitshinweise, damit es keine Unfälle auf dem Gelände gibt“, so Peter Huyeng, Vorstand der Stiftung. Die Go-Karts wurden beschriftet, damit „Parksünder“ und „Raser“ erwischt werden. Die Fahrzeuge ergänzen das Bewegungsangebot der Stiftung. Kinder und Jugendliche sollen ausdrücklich ermuntert werden sich bei Wind und Wetter zu erleben und zu bewegen.

Perfekt gestartet – das erste Jahr  Stiftung Mary Ward

Perfekt gestartet – das erste Jahr Stiftung Mary Ward

Der Wechsel Anfang 2016 vom Haus Maria Frieden zum neuen Rechtsträger der Stiftung Mary Ward ist sehr gut gelungen, davon überzeugte sich der Stiftungsrat (Aufsichtsrat). „Es ist schön zu erleben, wie viel sinnvolle Arbeit in den ganz unterschiedlichen Angeboten umgesetzt wird“, so Tobias Terworth Vorsitzender des Rates.

 

Die Mitglieder des Rates konnten sich überzeugen, welche fachliche Arbeit 2016 geleistet wurde und was in 2017 ansteht. So werden die umfangreichen Gebäudesanierungen in 2017 abgeschlossen und damit der ohnehin gute Standard in den stiftungseigenen Gebäuden maßgeblich erhöht. Für die Zukunft steht die Herausforderung ausreichend Fachkräfte zu finden. Peter Huyeng, Stiftungsvorstand: „Wir sind ein attraktiver und freundlicher Dienstgeber, bei dem in freundlicher Atmosphäre eine gute fachliche Arbeit geleistet wird. Wir freuen uns immer, über Menschen, die Interesse haben mit uns zu arbeiten“. Dass die Arbeit wichtig ist, unterstreicht Prof. Dr. Wiesner. Er, der als Vater des Kinder- und Jugendhilferechts (SGB VIII) bezeichnet wird, ist geradezu entsetzt, was in weiten Teilen der Reform zum Gesetz erfolgen sollte. „Es ist beschämend, dass wir als ein so reiches Land, mit dieser Reform nicht den Bedarfen der Menschen gerecht werden, sondern den finanziellen Rotstift anwenden. So wird nachhaltig Schaden angerichtet, der dann aus anderen Finanztöpfen zu decken ist.“

Die überwiegend gute Arbeit im Bereich der Hilfen zu Erziehung wird von Mitarbeitenden bei steigender Belastung erbracht. Dem setzt die Sitzung seit Ende des letzten Jahres ein betriebliches Gesundheitsmanagement entgegen, um präventiv mit Mitarbeitern und externen Beratern Ideen und Konzepte zur guten Gesunderhaltung zu weiterzuentwickeln.

Nach nun über einem Jahr in neuer Trägerschaft kann das Resümee gezogen werden, dass nichts an guter fachlicher Arbeit verloren gegangen ist. Die Finanzlage ist geordnet, wenn auch in der heutigen Zeit immer herausfordernd. Die Themenfelder Partizipation, Beschwerdemanagement, Medienkompetenz und somit Kinderschutz sind bereits in der Einrichtung implementiert, bzw. auf einem sehr guten Weg. Mit dem neuen Jahresthema „Ich bin Ich“ zeigt die Stiftung, dass auch übergreifende Auseinandersetzung mit wichtigen Themen der Selbststärkung weiter zum Programm gehören, um Kinder, Jugendliche, Mütter und Väter fit für das Leben zu machen und „Gemeinsam Wege zu gehen“ – so der Leitspruch der Stiftung.

 

v. l.: Hr. Prof. Dr. Reinhard Wiesner, Fr. Prof. Dr. Katrin Löhr, Fr. Birgit Berger, Sr. Irene Schrüfer CJ, Hr. Peter Huyeng, Hr. Erich Roßels, Hr. Tobias Terworth